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Ennstal-Classic 2010 vom 14. - 17. Juli in Österreich.
Die Ennstal-Classic 2010 vom 14. - 17. Juli in Österreich.

Das Rad der Zeit dreht sich um Hundertstel.
© Ennstal-Classic 2009


Der Sport steht im Vordergrund, die Promidichte ist unerreicht, die Strecke garantiert Autofahren im letzten Paradies: zwischen 14. und 17. Juli ist Ennstal-Classic angesagt.

210 Starter, 12 Nationen , 50 verschiedene Marken und Stars aus Motorsport, TV, Sport und Wirtschaft, zum Angreifen nah: die Ennstal-Classic, 1993 mit 35 Autos aus der Taufe gehoben, hat längst Kultstatus erreicht. Allein die 17 Ferrari im Startfeld addieren sich zu einem Marktwert von rund 20 Millionen Euro.

Bei der 18. Ennstal-Classic gibt es vier Jubiläen darzustellen:
  • 100 Jahre Alfa Romeo
  • BMWs Mille Miglia-Sieg vor 70 Jahren
  • Porsches ersten Le Mans-Gesamtsieg vor 40 Jahren
  • 30 Jahre Audi Quattro
Glanzvolles Starterfeld:
In den drei Fahrtagen mit insgesamt 850 km Länge, sind es diese Namen, die dem Startfeld Glanz geben: Sir Stirling Moss (Porsche 911S), Jochen Mass (Mercedes-Benz 300SL), Derek Bell (Porsche 356GT), Marc Surer (BMW Mille Miglia-Sieger Coupe), Tobias Moretti (Alfa Romeo 1900 Spider), Dr.Wolfgang Porsche (Porsche 356 Carrera), Leopold Prinz von Bayern (BMW 328), Mario Illien (DKW F9)1, Marco Werner (DKW Monza), Dr.Mario Theissen/Christian Klien (BMW 328 MM Roadster), Christian Geistdörfer (Ferrari 250), Rauno Aaltonen (Mini-Cooper S,) Andi Aigner (Ford Escort RS), Christian Clerici (Plymouth Roadrunner), Hans Knauss (Alfa Romeo Disco Volante), Klaus Kröll (Chrysler 300) und Rudi Roubinek alias «Seyffenstein» auf Opel AeroGT.

Ablaufplan & Highlights:
Am Donnerstag, den 15. Juli wird der 3-Tage Event mit dem Orange-Prolog (Gröbming-Gröbming) über 337 km gestartet. Dazwischen stehen 11 Sonderprüfungen im Roadbook, die letzte als Nacht-Sonderprüfung auf dem Flugplatz Niederöblarn.

Der Orange-Marathon (Gröbming-Schladming) geht am nächsten Tag über 510 km, eine echte Zerreißprobe für die Oldies der Baujahre 1924 bis 1972. In weiteren 10 SP`s muß zwischen geheimen Lichtschranken der 50 km/h Schnitt möglichst genau eingehalten werden, für jede Hundertstelsekunde Abweichung von der Sollzeit gibt es einen 1 Punkt. Gewertet wird nach einem Punktesystem: je weniger Punkte desto besser.

Bevor am Samstag den 17. Juli in Gröbming die Schlußprüfung der Ennstal-Classic gefahren wird – es gilt auf einem Kurs durch den Ort in drei Lichtschranken-Sektionen die Sollzeit auf die Hunderstel genau einzuhalten – steigt der absolut Höhepunkt zum Schluss: Der 5 Runden Chopard-Grand Prix von Gröbming am Samstag vereint das spannende Finalrennen der Classic (Start 13.30 Uhr) mit der Demonstration historischer Rennwagen in Gröbming, die es wahrlich in sich hat. Am Stadtkurs im Zentrum von Gröbming gibt es schließlich eine ganze Reihe von zweibeinigen und vierrädrigen Weltstars zu sehen:

Der dreifache Le Mans-Sieger Marco Werner demonstriert den Auto Union Doppelkompressor Rennwagen, wie er 1939 den Grand Prix von Belgrad gewonnen hat. Red Bull bringt Sebastian Vettel und David Coulthard nach Gröbming: der Jungstar macht einen Zeitsprung in den Formel 1 Porsche aus dem Jahre 1962, der 13-fache GP-Sieger und heutige DTM-Pilot chauffiert jenen 800 PS Toyota Camry wie er derzeit von Red Bull in der NASCAR-Serie eingesetzt wird. Jochen Mass führt uns den Urahnen des heutigen Mercedes-Benz SLS AMG vor: jenen 300 SL Flügeltürer Prototyp, mit dem 1952 Le Mans und die Carrera Panamericana gewonnen wurde.

Sir Stirling Moss sitzt im Maserati 450S – dem stärksten Rennsportwagen des Jahres 1957, der Maserati damals in den sportlichen und finanziellen Ruin trieb. Targa Florio-Legende Nino Vaccarella fährt einen Alfa Romeo tipo 33., die italienische Racing-Ikone Maria Teresa de Filippis, 82, zündet einen Maserati 250F/V12, ein GP-Auto das selbst Fangio zu giftig war. Derek Bell, der fünfache Le Mans Sieger, bewegt einen Porsche 936, Österreichs Dr.Günther Alth, FIA Champion 2009 in der Historischen Formel 1, bringt seinen March aus dem Jahr 1970. Hans Herrmann feiert ein Wiedersehen mit seinem Borgward 1500RS aus dem Jahre 1958, Nanni Galli startet jenen Alfa Romeo 155, mit dem Larini 1993 die DTM gewann und Dieter Quester führt zum ersten Mal in Österreich BMW`s Le Mans-Siegerauto von 1999, einen 6-Liter V12 Sport-Prototyp vor.

Christian Geistdörfer in einem Audi S1 wird die Jubiläums-Parade «30 Jahre Quattro» anführen und das älteste Auto wird die Schlußprüfung der Ennstal eröffnen: ein Opel-Rennwagen aus dem Jahre 1903, mit Joachim Winkelhock am Kutschbock.

Eine Odltimerveranstaltung die keinerlei Wünsche offen lässt - automobile Lebensart pur.

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© Ennstal-Classic 2009



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© Ennstal-Classic 2010







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